In Leipzig fotografiert:
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Sonntag, 9. Juni 2013
Donnerstag, 23. Mai 2013
Frau Zimmer - Einraumkunst
Was Frau Zimmer die letzen Monate,
Wochen und Tage fachlich und privat für ein Pensum geleistet hat,
kann nur der- oder diejenige wirklich einschätzen, der sie gut kennt.
Ich zähle mich zu diesem Personenkreis
und weiß wie intensiv und schöpferisch sie auch an Planung
und optischer Umsetzung ihres ersten Internetauftrittes arbeitete.
Nun ist dieser im Netz und ich freue mich sehr,
was sie – auf ihre ganz eigene Art - von ihren vielen, wunderschönen
Arbeiten zeigt und hier perspektivisch weiter vorstellen wird.
Es sind ja nicht nur irgendwelche Stoffpüppchen, die sie entwirft
und per Hand näht.
Und es sind auch nicht nur irgendwelche Papierröllchen,
die sie, wie alles andere kommerzfrei, zu echtem Schmuck,
fern allem Schnickschnack, verarbeitet.
Das was sie tut, was sie macht, hat mit Lebensgefühl & Philosophie
zu tun und mit Liebe.
Auch mit Frau Zimmers Liebe zu (ideell wertvollen) Krimskrams
vom Flohmarkt, zu alten und modernen Geschichten und Märchen.
(Gute) Gedichte schreibt sie selbst.
Sie liebt Natur und Natürlichkeit, Pippi Langstrumpf und die liebevollen,
belehrungsfreien Kinderbücher längst vergangener Zeiten.
Denn auch daraus und eigenem Erleben entstehen ihre Figuren
und phantasievollen Entwürfe.
Mit Wertschätzung für natürliche Rohstoffe und Materialien,
kopierfreier Wiederverwendung alter Designs, sinnvoller Bewahrung
bewährter Stoffarten, Muster und Handarbeitstechniken.
Alltagsphilosophie insgesamt und sozusagen, alles zum Anfassen,
(be)fühlen oder auf der Haut zu tragen.
Freitag, 8. März 2013
Umarmung
Mutter war die erste und einzigste
Dorfschullehrerin ihrer Zeit,
die den Titel Oberstudienrätin verliehen bekam und
das lange vor ihrer Pensionierung.
Mutter war
feinfühlige Pädadogin, empfindsame Lehrerin und überzeugende
Streiterin
aus tiefsten Inneren heraus.
Fingerspitzengespür, Bauchgefühl und die hohe Kunst
zwischen und hinter Worten Zuhören zu
können
zeichnen sie aus.
Noch immer wird Mutter zu Festen ihrer
Schule
und privaten Familienfeiern ehemaliger
SchülerInnen
eingeladen.
Sie ist nach wie vor bei den Landfrauen engagiert
und geht mindestens einmal im Monat zum
Nachmittagsschwoof tanzen.
Sie (ver)schenkt gern, kocht exellent mit
heimischen Gewürzen,
liebt Äpfel, Kräuter, ihren Garten, Theater und
Kabarett.
Es gibt kaum ein gutes Buch, egal zu welchem
Thema, dass sie nicht in ihren
übervollen Bücherschränken hat.
Urgroßmutter; Oma, Mutter, Ehefrau.
Was wäre Vater ohne sie, was sie ohne ihren Mann
und was wären beide
ohne die 60
Jahre Partnerschaft.
Mutter ist das Zentrum,
Mittelpunkt der großen Familie, auch wenn sie das
nicht hören will.
Für alle und alles da.
Immer.
Prost Mutter,
auf Dich und dafür, dass Du die Welt besser gemacht
hast.
Ein bißchen und dieses Dein bißchen in so vielen
Menschen,
schwingt in diesen nach und wiegt unheimlich
viel.
Weltfrauentag am 8.März.
Donnerstag, 8. März 2012
8.März
Du bist, was deine Mutter ist.
Du siehst die Welt und alles,
was auf ihr ist, durch die Augen deiner Mutter.
Was du später von den Vätern lernst, ist etwas
anderes.
Die Kette der Kultur ist die Kette der Frauen,
die die Vergangenheit mit der Zukunft verbindet.
©Shirley Hill Witt
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